Made in Baden-Württemberg
Jede Stunde Dokumentenabgleich fehlt bei den Tätigkeiten, die Ihr Projekt wirklich voranbringen.
Wir verbinden, was sonst niemand zusammenbringt: das BIM-Modell von heute, den Schalplan, die Bestandsstatik von 1968 und den Bescheid dahinter. Jede Antwort transparent belegt bis zur Seitenzahl.
Das Bauwerk ist ein System, die Unterlagen sind ein Stapel.
Hochladen reicht nicht. Was der beste Planer weiß, steht in keiner Datei.
Das Bauwerk

Ein Ingenieurbauwerk wird nie fertig. Es bleibt Jahrzehnte in Arbeit.
Geplant, genehmigt, gebaut, geprüft, nachgerechnet, ertüchtigt: Jede Stufe hinterlässt Unterlagen, die die nächste braucht. Das Bauwerk überdauert sie alle, und jede Berufsbiografie, die es begleitet hat.
Die Unterlagen
Projektordner · Ersatzneubau Neckarbrücke BW 42
10 Dateien
Keine Verknüpfung · keine Datei weiß von der anderen
Alles in einen Ordner, alles in die generische KI: Verbunden ist trotzdem nichts.
Jede Datei beschreibt dasselbe Bauwerk, aber keine kennt die andere. Eine KI liest sie deshalb einzeln und findet nie, welche Anforderung für welches Bauteil gilt. Der eigentliche Mehrwert entsteht erst, wenn alle Dateien zusammengeführt und verstanden werden: genau die Arbeit, die heute ein Mensch in vielen Stunden Lesen und Verknüpfen leistet.
Ohne die Verbindungen rät eine generische KI mit, ohne es zu sagen. Mit der Ontologie von Folaint antwortet Ihre KI belegt.
Kapazität
Aufträge annehmen, die Sie heute ablehnen müssen
Ingenieure finden Sie keine. Aber ein erheblicher Teil ihrer Zeit geht fürs Zusammensuchen drauf: die Bestandsstatik zum Bauteil, die Auflage aus dem Planfeststellungsbeschluss, der Stand im letzten Planerprotokoll. Multipliziert über alle laufenden Projekte ist das die Fleißarbeit, die der Assistent Ihnen im großen Stil abnimmt. Das Urteil bleibt beim Ingenieur.
Honorar
Ihr Geld verdienen Sie vorn
Über die Hälfte des Honorars fällt vor der Ausführungsplanung an, in Vorplanung, Entwurf und Genehmigung. Genau dort wird am meisten gesucht: in Varianten, Altprojekten, Bescheiden. Jede Stunde, die dabei draufgeht, ist bereits bezahlt und trotzdem verloren.
Nachweis
Auch in zwanzig Jahren noch begründbar
Auflagen aus dem Planfeststellungsbeschluss binden über die Bauzeit hinaus, teils über Jahrzehnte und ausdrücklich auch den Rechtsnachfolger. Heute klärt jemand am Telefon, warum eine Ausführung so gewählt wurde, und die Klärung steht in einer Mail. Bei uns hängt sie mit Begründung und Datum am Bauteil.
Wenn der Kollege geht, bleibt sein Wissen
Ihr Bürowissen liegt im Haus, nur nicht dort, wo Sie es brauchen. Bei Wechsel wie bei Rente geht es mit. Wir machen es zum Asset des Büros.
Wir haben mit vielen Planern gesprochen. Eine Sache kommt immer wieder: Studium, Jahre im Beruf, und der Nachmittag geht im Papierstapel und in Mailanhängen verloren.
Die Fragen, die heute Stunden kosten.
Nicht weil sie schwer sind. Sondern weil die Antwort in verschiedenen Dokumenten steckt, die nichts voneinander wissen. Ein einzelnes Werkzeug liest jedes Dokument für sich. Es beantwortet keine der Fragen, weil ihm die Verbindung dazwischen fehlt.
- Arbeite ich mit dem aktuellen Planindex oder einem überholten?
- Welche Nebenbestimmung aus dem Planfeststellungsbeschluss trifft dieses Bauteil?
- Gilt hier der Stand vor dem Deckblatt oder danach?
- Wo weicht dieser Nachtrag vom Ursprungsvertrag ab?
- Ist diese Mehrleistung vom Honorar gedeckt oder nachtragswürdig?
- Welche Anforderung führt, wenn ZTV-ING und Eurocode dasselbe Bauteil verschieden bemessen?
- Passt der Prüfbericht noch zur geänderten Ausführungsplanung?
- Welche Auflage ist noch offen, und wer hat sie zuletzt bearbeitet?
- Womit belege ich später, dass diese Entscheidung so getroffen wurde?
- Was steht in der Bestandsstatik zu diesem Bauteil?
- Stimmen die Massen noch mit dem geänderten Modell?
- Wie hat das Büro das beim letzten vergleichbaren Bauwerk gelöst?
Genau diese Verbindung stellen wir her. Jede Antwort belegt bis zur Seitenzahl.
Derselbe Ordner. Jetzt weiß jede Datei von der anderen.
Kein Zauber und keine Blackbox: drei Etappen, in denen aus genau diesem Ordner ein Graph wird. Jede Verbindung darin bleibt bis zur Quelle nachvollziehbar.
Woraus er entsteht
Verträge, Pläne, Protokolle, Mails, Bescheide, Nachweise: Folaint liest Ihre bestehenden Ablagen, dort wo sie liegen. Keine Migration, kein neues System, keine Pipeline, die Sie erst aufbauen müssten.
Was wir herauslesen
Nicht nur die Regeln, die wirklich gelten, sondern auch ihre Zusammenhänge, auch die impliziten: welche Norm, welcher Vertrag, welche Festlegung zu welchem Bauteil gehört. Geprüft gegen Ihre Standards, nicht gegen einen generischen Datensatz.
Was daraus wird
Aus den Regeln wird eine Struktur, die man befragen kann, statt sie zu durchsuchen. Jeder Punkt darin weiß, woher er kommt und woran er hängt: die vier Felder darunter stehen an jedem einzelnen.
Das ist der Graph: darauf verstehen Agenten jede Aufgabe wie ein erfahrener Projektleiter.
Datum
seit wann er gilt
Quelle
aus welchem Dokument er stammt
Beteiligte
wer ihn festgelegt hat
Verbindungen
wie er mit dem übrigen Netz zusammenhängt
Vorher
Projektordner · Ersatzneubau Neckarbrücke BW 42
10 Dateien
Keine Verknüpfung · keine Datei weiß von der anderen
Zehn Dateien, zehn Inseln.
Der Ordner sagt Ihnen, wann jede Datei zuletzt geändert wurde. Er sagt Ihnen nicht, welche Änderung eine andere Datei falsch gemacht hat.
Nachher
Dieselben zehn, jetzt mit Beziehungen.
Dazugekommen ist keine einzige Datei, nur die Verbindungen: der Ausführungsplan widerspricht dem Modell, die ZTV-ING verlangt mehr als der Eurocode.
Das ist die erste Schicht: alles aus Ihren Unterlagen, verbunden.
Was nirgends geschrieben steht, entscheiden Sie einmal.
Danach steht es im Projekt: jede weitere Antwort kennt Ihre Festlegung. Verarbeitet wird in Deutschland, auf Wunsch in Ihrer eigenen Umgebung. In ein fremdes Modell fließt sie nie.
Welche Betondeckung gilt für den Überbau, und welche Anforderung führt?
Überbau, Achse 20 bis 40 · Kappe im Sprühnebelbereich
Die Ausschreibung führt den Überbau unter der Expositionsklasse XC4.
Daraus ergibt der Eurocode mit Nationalem Anhang ein Nennmaß von 40 mm. Aus dem Schalplan ausgelesen: 40 mm.
Anforderung erfülltDIN EN 1992-1-1/NA · Tab. 4.4
Klingt richtig. Ist es auch, nur nicht vollständig.
Schalplan gelesen: Überbau, Achse 20 bis 40
Alle Dokumente nach „Betondeckung“ und „Expositionsklasse“ durchsucht
Die passendste Fundstelle gewählt: Eurocode 2 mit Nationalem Anhang
Nennmaß für XC4 bestimmt und mit dem Schalplan verglichen
Fertig
Hier ist es passiert: die passendste Fundstelle, nicht alle geltenden.
Die Kappe liegt im Sprühnebelbereich der Fahrbahn. Damit gilt XD3, und das Vorhaltemaß der ZTV-ING wird mitgerechnet.
Ergänzt von der Tragwerksplanung
Genau der Satz, der sonst nur im Kopf des Planers steht.
Und ab jetzt weiß es das Projekt.
Nicht ein Modell auf einem fremden Server lernt dazu. Ihr Projekt tut es. Und was dabei entsteht, bleibt in Deutschland.
Dieselbe Frage. Derselbe Schalplan. Anderes Ergebnis.
Welche Betondeckung gilt für den Überbau, und welche Anforderung führt?
Überbau, Achse 20 bis 40 · Kappe im Sprühnebelbereich
Schalplan gelesen: Überbau, Achse 20 bis 40
Expositionsklassen bestimmt: XC4 UND XD3
Alle geltenden Anforderungen gezogen, nicht nur die passendste
Bezugsgrößen angeglichen: Mindestmaß, Vorhaltemaß, Nennmaß
Strengste Forderung ermittelt: ZTV-ING Teil 3
Mit dem Schalplan verglichen
Fertig
Es gelten drei Anforderungen. Sie rechnen über verschiedene Bezugsgrößen und sind erst nach Umrechnung vergleichbar.
Auf das Nennmaß umgerechnet führt die ZTV-ING mit 50 mm. Aus dem Schalplan ausgelesen: 40 mm.
Anforderung nicht erfülltes fehlen 10 mmZTV-ING Teil 3 · Abschn. 4
Zu gering ausgeführt heißt: die Bewehrung liegt zu dicht an der Oberfläche, und das fällt erst auf, wenn der Überbau betoniert ist.
Und beim nächsten Mal fragt das niemand mehr.
Und das ist die zweite: alles, was in keiner davon steht.
Aus beidem zusammen kommt die Antwort. Da, wo Sie ohnehin arbeiten.
Folaint bringt keine Oberfläche mit, die Ihr Team lernen müsste: kein neues System, keine neue Bedienoberfläche. Ihre Ingenieure arbeiten weiter, wo sie sind, und merken von der Schicht dahinter auf den ersten Blick nichts. Die Frage stellen Sie in dem Werkzeug, das heute schon offen ist. Was zurückkommt, trägt seine Belege bei sich, und jeder einzelne führt zurück in die zwei Schichten darunter.
Das verbundene Projektwissen
Dateien, Modelle und Normen: verknüpft statt gestapelt.
Ihre Festlegungen
Was in keinem Dokument steht, einmal gesagt und ab dann gültig.
Das Fundament
MCP oder eine andere bestehende Schnittstelle
Über eine Schnittstelle. Kein neues Werkzeug, keine zweite Oberfläche.
Fragen Sie etwas aus einer der Leistungsphasen unten …
Ihre KI-Anwendungen bleiben. Neu ist die Schicht unter Ihren Daten.
So fangen wir an.
Kein Rollout über Monate und kein Projekt, das erst in einem Jahr etwas zeigt. Wir beginnen mit einer einzigen Frage.
Wir fangen klein an, aber am schwersten Fall. Verlässlich ist nur, was da standhält.
Ihre teuerste Frage
Sie nennen uns die Frage, an der in Ihrem Büro regelmäßig ein halber Tag hängen bleibt: die, für die jemand vier Dokumente nebeneinanderlegt, um am Ende eine einzige Zahl zu bekommen. Nicht die einfachste, sondern die, deren Antwort am meisten Zeit frisst.
- Ihr echter Fall, Ihre echten Unterlagen
- Kein Demodatensatz, kein Musterprojekt
- Der heutige Aufwand ist der Maßstab
Proof of Concept
Wir modellieren den Ausschnitt des Regelwerks, den genau diese Frage braucht, und beantworten sie auf Ihren Unterlagen. Sie halten das Ergebnis gegen das, was Ihre Leute von Hand herausbekommen, und sehen an jeder Aussage, woher sie stammt.
- Jede Antwort bis zur Fundstelle belegt
- Geprüft an Ihrem eigenen Ergebnis
- Enger Zuschnitt, eindeutiges Resultat
Nächste Frage oder Rollout
Danach entscheiden Sie, ob die nächste Frage dazukommt oder das ganze Projekt aufgeschaltet wird. Beides läuft auf demselben Graphen weiter: Was einmal modelliert ist, steht der nächsten Frage bereits zur Verfügung.
- Jede Frage erweitert dieselbe Struktur
- Nichts wird für den nächsten Fall neu gebaut
- Die Grenzkosten je Frage sinken
Ein Werkzeug ist nach dem zehnten Projekt so schlau wie nach dem ersten. Ein Graph nicht: Jede beantwortete Frage bleibt im Projektgedächtnis und trägt die nächste mit.
Was wir oft gefragt werden.
Die Fragen, die uns Planungsbüros regelmäßig stellen, hier vorab beantwortet.
Was macht Ihre Technologie besonders?
Zwei Bausteine. Erstens eine Ontologie: ein festgeschriebenes Modell davon, was es in einem Bauprojekt überhaupt gibt, etwa Bauteile, Räume, Festlegungen, Fristen, Gewerke und Beteiligte, und welche Beziehungen zwischen ihnen zulässig sind. Zweitens eine Graphdatenbank, die Ihr Projektwissen genau in dieser Form ablegt: nicht als Textblöcke, sondern als benannte Punkte mit benannten Verbindungen. Der Unterschied zu einem Sprachmodell allein ist der Zwang zur Form. Ein Modell ohne Ontologie kennt keine Regel darüber, was zusammengehört und antwortet deshalb plausibel. Mit Ontologie ist festgelegt, dass eine Festlegung ohne Datum, Quelle und Urheber keine Festlegung ist. Jede Antwort lässt sich deshalb bis zu diesen Angaben zurückverfolgen. Fehlen sie, sieht man das sofort, statt es nur zu vermuten. Das ist der Grund, warum Ontologien in dem Moment wichtig werden, in dem KI verlässlich sein muss und nicht nur eloquent. Welches Sprachmodell dabei im Hintergrund arbeitet, ist bewusst austauschbar: Unsere Schicht ist die Ontologie und der Graph, nicht das Modell selbst. Das liefert ein KI-Anbieter Ihrer Wahl.
Was unterscheidet das von einer normalen KI-Suche über unsere Dokumente?
Die übliche Bauweise zerlegt Dokumente in Schnipsel und holt die ähnlichsten heraus. Das trägt, solange die Antwort in einem einzigen Schnipsel steht. Ihre Fragen sind aber oft mehrstufig: Welche Norm gilt für diesen Raum, wurde die Festlegung dazu später geändert und betrifft die Änderung das Gewerk, das nächste Woche ausschreibt? Ähnlichkeitssuche findet darauf drei Textstellen, die nichts voneinander wissen. Der Graph geht den Weg stattdessen entlang: vom Raum zur Festlegung, von der Festlegung zur Änderung, von der Änderung zum betroffenen Gewerk. Jeden Schritt kann er dabei einzeln vorzeigen. In veröffentlichten Vergleichsstudien liegen graphgestützte Verfahren bei genau solchen verketteten Fragen klar vor reiner Vektorsuche. Bei einfachen Nachschlagefragen nehmen sich beide wenig. Deshalb setzen wir beide Verfahren ein, wobei die Struktur führt.
Für die Bauwerksprüfung haben wir SIB-Bauwerke. Was kommt dazu?
Nichts an der Zustandserfassung. Welcher Schaden an welchem Bauteil sitzt und welche Zustandsnote daraus folgt, führt Ihr System zuverlässig, und daran wollen wir nichts verbessern. Der Punkt ist, dass der Zustand nur eine von mehreren Aussagen über dasselbe Bauteil ist. Daneben liegen drei weitere, und keine davon steht in einem Feld: Was der Planfeststellungsbeschluss an dieser Stelle auflegt. Was die Bestandsstatik über die Bewehrung sagt. Was im Protokoll der letzten Planerrunde dazu festgelegt wurde. Keiner dieser drei Fälle ist ein Zustandsdatensatz, alle drei entscheiden sich zwischen einem Bauteil und einem Text. Genau dort setzen wir an: nicht Zustand gegen Zustand, sondern Bauteil gegen das, was in Bescheiden, Berechnungen und Protokollen dazu geschrieben steht.
Unser Bestand liegt als Scan vor, teils auf Mikrofilm. Hilft das überhaupt?
Gerade dann. Ein Bauwerk aus den Sechzigern bringt Bestandsstatik, Schalpläne, Bauwerksbuch und dreißig Jahre Prüfberichte mit, und das meiste davon ist Papier, Scan oder Fließtext. Welche Bewehrung wo liegt, welche Auflage aus welchem Bescheid noch gilt, welche Instandsetzung wann warum gemacht wurde: Das steht dort in Sätzen und Zeichnungen, nicht in Feldern. Genau deshalb greift kein Modellprüfwerkzeug darauf zu, denn die setzen alle ein sauber klassifiziertes Modell voraus, das es für dieses Bauwerk nie gab. Wir lesen beides aus und hängen es an dasselbe Bauteil: die Aussage aus dem Bescheid und den Querschnitt aus der Zeichnung. Wo ein Scan nicht mehr lesbar ist, sagen wir das, statt zu raten. Was auffällt, legen wir als Kandidaten vor, entschieden wird von Ihrem Fachplaner.
Wer haftet, wenn Folaint etwas übersieht?
Sie. Daran ändert Folaint nichts. Das ist keine Vertragsklausel, sondern die Rechtslage: Planungsleistungen werden als Werkvertrag geschuldet. Wer ein Ergebnis nach außen gibt, verantwortet es, unabhängig davon, ob ein Mensch oder eine Maschine den Fehler gemacht hat. Genau deshalb ist Folaint so gebaut, dass es nichts entscheidet und nichts freigibt. Es legt vor: hier ist ein Widerspruch, hier sind die beiden Dokumente, hier stehen die Stellen. Was sich ändert, ist die Vollständigkeit der Prüfung und die Zeit, die sie kostet. Wer am Ende unterschreibt, ändert sich nicht.
Wie kann ich nachvollziehen, woher eine Antwort kommt?
Weil im Graphen nicht nur steht, was gilt, sondern auch, woher wir es haben. An jeder Verbindung hängt, aus welchem Dokument sie gelesen wurde, an welcher Stelle darin, mit welchem Datum und in welchem Verarbeitungsschritt sie entstanden ist. Dazu kommen zwei Zeitachsen: wann etwas im Projekt galt und wann wir davon erfahren haben. Damit lässt sich auch die Frage beantworten, die im Streitfall wirklich gestellt wird: Was war zu diesem Zeitpunkt bekannt? Eine Antwort ist bei uns deshalb kein Fließtext, sondern ein Weg über belegte Punkte. Jede einzelne Verbindung darin lässt sich bis zu ihrer Quelle zurückverfolgen: Das ist der Nachweis selbst, nicht nur eine Angabe dazu.
Wie steht es um Datenschutz, Hosting und Sicherheit?
Die Verarbeitung erfolgt DSGVO-konform in Rechenzentren in Deutschland, auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrags nach Art. 28 DSGVO. Ihre Projektdaten werden nicht zum Training von Modellen verwendet, weder von uns noch von Dritten. Wo der Bauherr oder Ihre eigene Richtlinie es verlangt, ist der Betrieb in Ihrer eigenen Umgebung möglich; das ist bei öffentlichen Projekten regelmäßig Thema und deshalb von Anfang an vorgesehen. Eine Zertifizierung nach ISO 27001 ist in Vorbereitung und steht fest auf der Roadmap. Wir schreiben bewusst nicht, dass sie bereits vorliegt.
Müssen wir dafür ein neues Tool einführen oder unsere Ablage umstellen?
Nein. Folaint ist kein weiteres Werkzeug neben Ihren Werkzeugen, sondern die Schicht darunter. Es liest, was in Ihrem Projekt ohnehin anfällt: Ordner, Mails, Pläne, Protokolle, Verträge und, wenn vorhanden, ein BIM-Modell, und zwar dort, wo es liegt. Niemand muss Dateien umbenennen, in ein neues System kopieren oder ein Format wechseln. Ein vollständiges BIM-Setup ist ausdrücklich keine Voraussetzung: Der Bestand in den meisten Büros ist überwiegend 2D und Excel. Genau damit fängt Folaint an. Wir starten außerdem nicht mit dem ganzen Büro, sondern mit einem Prozess.
Arbeiten Sie schon mit Planungsbüros?
Ja. Wir sind mit einem Generalplaner im Piloten, mit echten Projektdaten, nicht mit einem Demodatensatz. Der Zuschnitt ist bewusst eng: ein Prozess, an dem sich messen lässt, ob die Antworten stimmen und ob die gesparte Zeit im Alltag ankommt. Weitere Piloten sind in Vorbereitung. Namen nennen wir erst, wenn unsere Partner das freigeben; im Gespräch können wir mehr zum Aufbau und zu den Erfahrungen sagen.
Was kostet das?
Zwei Teile, weil zwei verschiedene Dinge Arbeit machen. Einmalig zu Beginn: die Ontologie auf Ihr Büro bringen, also Ihre Gewerke, Ihre Dokumenttypen, Ihre Benennungen, Ihre Ablagelogik. Das ist der Schritt, der aus Ihren vorhandenen Ablagen einen belastbaren Graphen macht. Er ist Einrichtung, keine Lizenzgebühr. Danach laufend: den Graphen aktuell halten, während das Projekt weiterläuft, also jede neue Festlegung, jede Planänderung, jeder Nachtrag. Konkrete Zahlen hängen an Projektgröße und Datenmenge und gehören deshalb ins Gespräch, nicht auf eine Preisliste.
Ihre Frage steht nicht dabei?
Frage stellenBringen wir Ihr Projektwissen zusammen.
Ein Vorgang aus einem Ihrer Projekte, einmal durchgerechnet. Danach sehen Sie, was eine verbundene Struktur für Sie leistet.
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